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Die Ärztekammer Berlin hat im April 2000 beschlossen, junge Ärztinnen und Ärzte insbesondere in den Bereichen Arbeitszeit und Weiterbildung zu unterstützen und darüber hinaus die Voraussetzungen für Gestaltungsmöglichkeiten im Kammerbereich zu schaffen – so wurde der Arbeitskreis "Junge Ärzte und Ärztinnen" in November 2000 gegründet.
Inzwischen sind wir ca. 65 Ärztinnen und Ärzte, ÄiP’ler und Assistenzärzte/Innen, die sich in der ÄKB einmal monatlich treffen.
Unsere Unzufriedenheit mit den schlechten Arbeitsbedingungen, der Nichteinhaltung des Arbeitszeitgesetzes, der minderen Qualität der Weiterbildung, den extrem kurzen Arbeitsverträgen, die eine Gewährleistung der Rotation und Weiterbildung unmöglich machen, hat uns zur aktiven Mitarbeit am Arbeitskreis veranlasst.
Aktuell hat der 104. DÄT vom 22. – 25. 05. 2001 in Ludwigshafen die Landesärztekammern aufgefordert, repräsentative Befragungen der Krankenhausärzte zu deren Arbeitsbedingungen und ihrer Weiterbildungssituation durchzuführen. Um eine konkrete Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Qualität der Weiterbildung der jungen Ärzte in Berlin zu erreichen, sind solche aussagekräftigen und wissenschaftlich ausgewerteten Daten zwingend notwendig.
Zur Umsetzung der genannten Beschlüsse haben wir einen umfangreichen Fragebogen zu den oben genannten Themen erarbeitet. Durch Zusammenarbeit mit der LÄK-Hessen und mit voraussichtlich weiteren Landesärztekammern werden überregional gültige Ergebnisse angestrebt. Die durch die repräsentative Umfrage mit wissenschaftlicher Unterstützung gewonnenen Daten und die hieraus gezogenen Schlussfolgerungen zum Arbeitszeitgesetz sind bereits publiziert und sollen die ÄKB bei ihren politischen Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Qualität der Weiterbildung der jungen Ärztinnen und Ärzte in Berlin unterstützen. Der Fragebogenteil zur Weiterbildung ist auch ausgewertet und wurde im November 2002 veröffentlicht.
Darüber hinaus werden die Ergebnisse in die Arbeit zuständiger Gremien der ÄKB unter Mitbeteiligung der jungen Ärztinnen und Ärzte einfließen und so, wie wir hoffen, nachhaltig zu einer Änderung der jetzigen Arbeits- und Weiterbildungssituation der jungen Ärztinnen und Ärzte beitragen.
Die Ergebnisse können auf unserer Projekte-Seite nachgelesen werden.
Weiterhin nehmen wir mit verschieden Vertretern der Gesundheitspolitik Kontakt auf und laden sie zu unseren Sitzungen ein.
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